Hitze und die verbotene Stadt
Drevenack – Am vergangenen Freitag war der TUS Drevenack wieder einmal Ausrichter des Abendlaufes. Wie schon im letzten Jahr hatten die Veranstalter mit dem Wettergott und dessen Hitze zu kämpfen. Wurde der Lauf 2009 noch wegen eines Hitzegewitters abgesagt, so warteten alle in diesem Jahr vergeblich auf einen kühlenden Schauer. Die Hitzeschlacht veranlasste sicher viele Teilnehmer nicht am Abendlauf teilzunehmen. Bei bis zu 38 C° wurde sogar über Funk und Fernsehen vor größeren Anstrengungen im Freien gewarnt. – So gingen nur die Hitze festen Läufer an den Start.
Davon gab es allerdings im Team Ramirez noch eine ganze Menge.
Über die angebotene 5 km Strecke starten Yves Tohermes und Sandra Damm. Yves Tohermes läuft ein taktisch starkes Rennen und kann sich in einem tollen Rennen mit einer Zeit von 19:27 min. auf dem 9. Gesamtrang platzieren. Der Altersklassensieg bei den A-Jungend ist ihm nicht zu nehmen. Sandra Damm läuft in ihrer Damenwertung auf einen 9. AK-Platz und verfehlt die 30 Minuten-Grenze lediglich um 9 Sekunden.
Über die 10 km Strecke gehen 7 Rapidler auf Tempojagd. Wieder einmal schnellster im Team ist der zur Zeit sehr laufstarke Thomas Drieschner. Der 22. Gesamtrang springt dabei heraus. Andreas Petry folgt ihm mit einer tollen 42:28 min. Dietmar Hertog und Helmut Damm, der 4. schnellster Rapidler wird, folgen in fast zeitgleichen in 43:39 und 43:40. Vossie Vospohl feiert zum ersten Mal nach vielen Rekordläufen keine neue Bestzeit – bei diesem Wetter kein Wunder! Klaus Grunwald hat ebenso mit der Hitze zu kämpfen. Sein 54:23 min. spiegeln nicht seine wahre Laufstärke wieder. Einzige Frau im Rapid Team ist Monique Drieschner. Sie kämpft sich in Drevenack nach 58:31 als 10. schnellste Frau ihrer Altersklasse ins Ziel.
TUS Drevenack: Ergebnisse
Dortmund – Wegen der großen Hitze hieß es in Dortmund “Neo gilt nicht”! Oben ohne mußten die Triathlethen den Dortmund-Ems-Kanal durchschwimmen. So auch Dirk Zerressen. Über seine knapp 31 Minuten für 1500 Meter war Zerressen dann trotz oder gerade wegen der fehlenden Schwimmhilfe sehr glücklich.
Auf der leicht profilierten Radstrecke über 40 km liefert sich Dirk ein Radrennen mit einer guten Hand voll Konkurrenten und kann in den technischen Teilen immer wieder Zeit gutmachen. Auch die Berge machen Zerressen, der im Langdistanztraining schon einige Kilos abschwitzen konnte, nicht mehr so stark zu schaffen wie zu früheren Zeiten. Nach 1:15 Std. kommt Zerressen recht frisch vom Rad und kann auf der Laufstrecke nach anfänglicher “Trödelei” noch gut Fahrt aufnehmen. So ist er auch über das ungewohnte Bild nicht unglücklich, zum Ende des Rennens noch Plätze gutmachen zu können.
Nach 2:50:20 endet der wunderschöne Triathlon der Tri Geckos in Dortmund.